Die Schweinegrippe
Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada” – Montag, 14. September
2009:
Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe Pandemie der Profitg(e)
Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten
ist es keine Zeile wert.
Katastrophe Ausbildungsmarkt
Von Thorsten Poremba
Seit rund zehn Jahren wird in den Medien permanent über den Arbeitsmarkt diskutiert.
Die Jünger der Hartz-Gesetze klopfen sich selbst auf die Schultern, ob ihres angeblichen
Erfolges der gesunkenen Arbeitslosenzahlen. Verschwiegen wird hier ja, wie wir wissen, daß diese "tollen" neuen Jobs fast allesamt solcherart sind, daß kein Mensch von Ihnen leben kann (Minijobs, Midijobs, prekäre Beschäftigungsverhältnisse).
Am Tropf eines privaten Geldmonopols
Die Bevölkerung hätte nie freiwillig die solide D-Mark geopfert. Inzwischen hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig entwertet. Dass die Leute immer noch glauben, das Geldpapier, welches sie in der Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, dass durch geschickte Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt wird. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren. Praktisch hat inzwischen das von der US-Hochfinanz gesteuerte und ihnen gehörende private Federal-Reserve-System Welt-Geldbedeutung erlangt: Das FED-Privatgeld Dollar ist schon von der Geldmenge her in der Welt dominierend.
Was haben wir damit zu tun, wenn Häuschen-Besitzer in den USA ihre Kredite nicht zurückzahlen können?
Eine ganze Menge, wie man sieht: Wir Steuerzahler müssen Milliarden für die Rettung deutscher Banken ausgeben. Wir müssen um unsere Geldanlagen fürchten,manche sind schon futsch.
Wir haben Angst um unsere Ersparnisse. Die Krise ist wie eine reihe kippender Dominosteine zu uns gelangt. Als der erste Stein im letzten Jahr fiel, haben wir es kaum mitbekommen. Heute müssen wir zittern.
von Detlef Ouart
Der Kapitalismus ist eine tolle Sache!
Er hat uns Mikrowellen, Farbfernseher, HiFi-Anlagen, Geschirrspülmaschinen, Handys, Faxgeräte, Quarzuhren, Autos mit Airbag und ABS, Playstationen und Nintendo, Satellitenschüsseln, unzählige Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround Sound, Digitalkameras, Computer, das Internet und viele andere schöne und nette Sachen beschert. Wie konnte man nur früher ohne diese Dinge auskommen und glücklich sein? Man könnte von einer Erfolgsstory sprechen.
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