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Erderwärmung und Umweltschutz

 
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Friedrich Hunold
Site Admin


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 598
Wohnort: 50679 Köln

BeitragVerfasst am: 04.03.2007, 22:42    Titel: Erderwärmung und Umweltschutz Antworten mit Zitat

Seit etlichen Millionen Jahren bemüht sich unsere Erde Co2 zu binden und abzulagern. Unsere Pflanzen hier auf der Erde benötigen Co2 um zu leben. Die Pflanzen nehmen das Co2 auf und geben uns dafür Sauerstoff. Sterben diese Pflanzen auf unserer Erde und die Bedingungen stimmen, wird aus diesen Pflanzen Erdöl, Braunkohle oder Steinkohle. Ein Nebenprodukt ist das Erdgas.

Nachdem der Mensch das Feuer für sich entdeckt hat, sucht er fieberhaft nach diesen Endlagern. Er beutet diese Lagerstätten aus und verfeuert sie. Damit wird dieses Co2 wieder freigesetzt und stört das Gleichgewicht zwischen unserem Sauerstoff und dem Co2. Da wir ja schon seit Jahrhunderten unsere Urwälder abholzen und zu Möbeln und Baustoffen verwenden, fehlen diese grüne Lungen um unsere Luft zu reinigen und das schädliche Co2 abzubauen. Dieses Co2 lagert sich in der Atmosphäre ab und verhindert das Wärme in den Weltraum abgegeben wird. Wird diese Co2 Schicht zu groß, erwärmt sich die Erde. Folgen sind dann die abschmelzenden Polkappen und Überflutungen unseren Landes. Der Wohnbereich von Menschen und Tieren wird geringer werden. Auch wird sich das Klima ändern, da wir ja keine vernünftigen Wintermonate mehr haben werden. Da der Lebensbereich für uns Menschen geringer wird, müssen wieder Wälder abgeholzt werden um Platz zu schaffen. Dieses ist für die Erde auf Dauer tödlich. Die letzten Menschen werden dann auf der Erde ersticken, wenn sie nicht vorher schon ertrunken sind.

Dieses gilt es, jetzt hier und sofort zu verhindern. Und das schöne daran ist, das jeder Mensch mit etwas Verantwortungsgefühl etwas dazu beitragen kann.

1.) Kauft keine Autos mit mehr als 6 Litern Benzin Verbrauch !
2.) Entfernt eure Glühbirnen aus den Lampen und ersetzt sie durch Energie Sparlampen.
3.) Lasst keine Elektrogeräten auf Standby laufen. Diese Geräte brauchen fast soviel Strom, als wären sie ständig in Betrieb.
4.) Nehmt Ladegeräte und Netzteile wenn sie nicht mehr benötigt werden aus der Steckdose. Auch wenn keine Verbraucher angeschlossen sind, verbrauchen sie doch Strom.
5.) Achtet bei Neukauf von Elektrogeräten auf die Energieklassen. Diese Geräte sind zwar etwas teurer, verbrauchen aber weniger Strom.
6.) Lasst das Auto stehen, wenn es nur zu Kurzstrecken benutzt werden soll. Der Co2 Ausstoß bei kalten Motoren ist um 30% höher, als bei warmen Motoren.


Das waren nur einige Sofortmaßnahmen, die wir sofort ergreifen können. Bitte gebt mir mal bekannt, ob euch noch etwas dazu einfällt. Wir sollten unsere Erde retten !!! Es ist nicht 5 vor 12 sondern schon 1 minute vor 12 !! Denkt an unsere Nachkommen. Auch sie haben ein Recht darauf, eine funktionsfähige Welt vorzufinden.
_________________
Gruß

Friedrich Hunold

http://www.friedrich-hunold.de
http://www.demokratischer-verein.de
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M. Reinhardt
Moderator


Anmeldungsdatum: 19.02.2006
Beiträge: 633
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07.12.2007, 08:31    Titel: Regenwälder Antworten mit Zitat

WWF: Waldzerstörung und Klimawandel verstärken sich gegenseitig

Berlin - Der Regenwald am Amazonas ist eine Schlüsselregion, in der sich die klimatische Zukunft des Planeten entscheidet. Dies zeigt eine jetzt vom WWF vorgelegte Studie. Darin werden die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Waldzerstörung analysiert. Gelingt es nicht, die Waldzerstörung deutlich einzudämmen, werden sich Klimawandel und Waldsterben weiter gegenseitig aufschaukeln. Schon jetzt fallen enorme Gebiete dem wachsenden Viehbestand und der Ausweitung von landwirtschaftlichen Flächen zum Opfer. Bislang ging man davon aus, dass bei einem anhaltenden Trend damit gerechnet werden muss, dass bis 2050 die Hälfte des Waldes den Kettensägen zum Opfer fallen wird. Die WWF-Studie zeigt, dass der Klimawandel die Vernichtung des Waldes noch einmal beschleunigt. Wenn es nicht gelingt, dem Kahlschlag und der globalen Erwärmung wirksam zu begegnen, werden schon bis 2030 rund 55 Prozent des größten Regenwaldgebietes der Erde Feuer, Dürre und Holzeinschlag zum Opfer fallen. Tritt das Szenario ein, würde dies im selben Zeitraum zu einem Kohlendioxidausstoß von 55 bis 97 Milliarden Tonnen führen. „Das entspricht dem weltweiten Ausstoß von Kohlendioxid von etwa zwei Jahren", rechnet Michael Evers, Leiter des Fachbereichs Wald beim WWF Deutschland, vor. Er betont: „Der Klimawandel ist ein weiteres starkes Argument die Kettensägen am Amazonas so schnell wie möglich zu stoppen."

Die WWF-Studie zeigt, dass die Waldzerstörung einerseits den Treibhauseffekt anheizt, und die globale Erwärmung andererseits die Vernichtung des Regenwaldes noch einmal beschleunigt. „Es ist ein Teufelskreis", so Guénola Kahlert vom WWF Deutschland. Das Abfackeln der Bäume und damit die Freisetzung des im Holz gebundenen Kohlendioxids stellt nicht das alleinige Problem dar. Der Wald wirkt wie eine riesige Klimaanlage. Er verwandelt Sonnenenergie durch Verdunstung in Wasserdampf. Die dadurch entstehenden Wolken versorgen den Wasserkreislauf des Regenwaldes und haben gleichzeitig einen kühlenden Effekt auf das Klima. Fällt dieser Kühlungseffekt weg, so steigen die Temperaturen, die Pflanzen trocknen aus und der verbliebene Wald wird noch leichter zu einem Opfer der Flammen. Schon jetzt ist davon auszugehen, dass die Regenfälle insbesondere im östlichen Regenwaldblock des Amazonas bis zum Ende des Jahrhunderts um 20 Prozent zurückgehen. Der WWF befürchtet, dass die regionalen Temperaturen dadurch um mindestens zwei Grad steigen. Andere Szenarien gehen sogar von einer Erwärmung von bis zu acht Grad Celsius aus.

Die zunehmende Trockenheit wirft weitere Probleme auf. Das Wasser, das aus diesen Wäldern über den Amazonas in den Atlantik fließt, entspricht 15–20 Prozent des weltweiten Süßwasserabflusses. Wenn diese Quelle versiegt, könnte das erhebliche Auswirkungen auf die großen Meeresströmungen und damit auf das Weltklima haben.

Der WWF fordert eine Doppelstrategie, um den Waldverlust zu stoppen. Zum einen müssen die Amazonas-Staaten weitere Schutzgebiete ausweisen. Die Viehwirtschaft dürfe nicht weiter zu Lasten der Wälder ausgeweitet und auf zerstörerische Infrastrukturprojekte müsse verzichtet werden. Dabei sollte sie die internationale Staatengemeinschaft finanziell unterstützen. Gleichzeitig müssen die Industrieländer beim Klimaschutz vorangehen sowie ein Nachfolgeabkommen für die Zeit nach 2012 auf der Grundlage des Kyoto-Protokolls vorantreiben. Wichtig sei, dass darin der Erhalt von Wäldern als Beitrag zum Klimaschutz anerkannt werde.
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